More Music - Netlabeltunes mit Vocals

Als erstes wäre da mal Hinterland - Untitled auf Nishi. Schon 2002 veröffentlicht wurde dieses für die Netlabelszene recht ungewöhnliche Album. Ungewöhnlich weil wundervoller, vollkommener Postrock (oder wie auch immer sie das nennen wollen). Da türmen sich diverse Instrumente von Flöte bis Orgel über die meist vorhandene Kulisse von Schlagzeug, Bass und Gitarre ohne jemals richtig überfrachtet zu wirken. Power ohne in die Fresse-Gebretter. Oben drauf die Sängerin mit eher langezogen-hohem Gesang, das muss man natürlich mögen.



Dann ist da noch Absorbed in the Spring - Sounds from the Post Office auf noisy.vagabond.recordings. Erstaunlich:

The entire record including the vocals was done is DOS impulse tracker on a 133mhz pentium computer. I did my best to clean up the tracks and give them a bit of a remaster, but there was only so much I could do.

Das hört man dem Release allerdings nicht so richtig an. Am schönsten finde ich Prefontanelle das mit entspannten Vocals und wundervoller Akustikgitarre daherkommt. Sowieso: Alle Stücke mit diesem entspannten Gesang welcher nie auf ein Ziel zusteuert, immer in der Schwebe, irgendwo in deinem Hinterkopf.

 
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Kenny is Cosmo is Kramer

For the past eight years, Kenny has been the host of Kramer's Reality Tour and Kramer's Reality Road Show. Here Kenny relies on his stand-up experience to entertain people from all over the world with the behind-the-scenes Seinfeld story. In New York the tour has a bus portion that goes to sites made famous on the show. Seinfeld even did an episode spoofing Kenny's tour when Cosmo Kramer started The Peterman's Reality Tour in "The Muffin Top" episode.

Kenny Kramer

Und auch ein Artikel im Miami Herald (Anmeldung erforderlich, kostenlos).  
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Morgen erstes dilettantisches Sporttreiben in Münster

 
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There was a Wall Street guy I met who'd drop a `Lebowski' line into job interviews and if the person didn't pick up on it he wouldn't be hired.

[NY Times - Anmeldung erforderlich, kostenlos]

 
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Gschmidt - Time Tolled EP

Wieder mal ein schönes Release von Monotonik: Gschmidt - Time Tolled EP. Beginnt mit "Rise" wie ein düsterer Soundtrack; ein verwobenes Flächendickicht, durch welches man kaum hindurchsehen kann, in dem man sich aber durchaus gerne verfängt. Ein seltsamer zweiter Track folgt, nicht mein Fall aber auch nur 1:40 lang. Track 3 "Holiday" wirft einen durch diverse Stimmungswechsel und zeigt wie man Gesang auch effektiv ohne Gesangstalent einsetzen kann, am ende dann der Sprachsampleoverkillkanon - wunderbar. "Time Tolled" dann mit ruhigem Rhodes-Start und maximal verhalltem Gitarrensound. Spätestens hier merkt man, warum das alles so frisch rüberkommt: Keine offensichtlichen Strukturen, unerwartete Elemente können immer auftauchen, nichts ist wirklich vorhersehbar, ohne jedoch in wild-hektisches Sampledropping zu verfallen. Zum Abschluss dann "Remember December", ein kleines Meisterwerk. Fantastisch werden hier Gesangssamples verwoben auf eine sehr poppige weise, zuckersüßer Belag klebt überall fingerdick auf der Oberfläche, aber ich mag es süß.

 
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Mein Opa: "Aber man muss ja auch berücksichtigen, dass unsere Generation nach dem Krieg den Grundstein für den heutigen Wohlstand gelegt hat" Ich: "Aber man muss ja auch berücksichtigen, dass eure Generation den Krieg geführt hat"

 
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McKinsey im Palast der Republik, soso. Das scheint jetzt die ultimative Location für Hardcore-Kapitalisten zu werden.

 
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