Ich durfte gestern einen Auftritt von Gitarre und Schrank erleben. Ein Duo Sänger/Gitarrist und Schlagzeuger. Der Clou: der Schlagzeuger spielte auf einem alten Metallschrank. Hauptsächlich auf einer großen Metallschublade als Snareersatz. Und naja, die waren eher, ehhrm, sagen wir nur teilweise gut. Aber ich werde niemals vergessen, wie der Schlagzeuger mitten im Lied von seiner Schublade aufsprang und im Takt wie irre mit aller Kraft gegen den Schrank trat. Ein unglaubliches Bild. Für diesen Moment werde ich noch lange dankbar sein.

 
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When properly sealed in the ears, these earphones provide 15-20 dB of external noise exclusion, allowing you to hear the full dynamic range of recordings without having to play them at unnaturally high and unsafe levels.

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Kennt die jemand? Vielleicht ähnliche in billiger?

 
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Noch nie habe ich einen so sommerlichen Februarabend in Berlin erlebt. Was ein Ärger, dass ich für diese doofe Klausur morgen lernen musste. Morgen abend wenn wir in den Geburtstag eines Freundes reinfeiern wollen dann bestimmt wieder -10 Grad.

 
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(nicht mehr ganz so) Neuer Karriereplan: Professor des Bauingenieurwesens werden. Dann jedesmal wenn mir ein Student einen mies konstruierten Hausentwurf vorlegt in die Schublade greifen, Fotos von kleinen Kindern zücken und sagen: Die haben sie auf dem Gewissen, wenn dieses Haus gebaut wird.

[ältere Karrierpläne: 1 | 2]

 
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Das Kahvi Collective mit dem 100sten Release. "diskreet - tracks with names written forwards" nennt es sich. Ambientös blubbert es vor sich hin. Niemals nur das reine Flächenbombardement, immer irgend eine Bewegung im Hintergrund, immer ein dezentes Klicken, eine nicht-treibende Belebtheit, die Bassdrum ist präsent, die Snare lässt auf sich warten. Bei Track Nr.5 wird es dann doch noch Electro-Breakig und ein wenig hektischer, was hier aber eher von den Breaks als von der Geschwindigkeit kommt. Am Ende dann wieder dieser beunruhigende aber dennoch entspannte Sound bei dem ich immer direkt an Science Fiction Soundtracks denken muss. Eine sehr würdige Nr. 100 von Kahvi.

 
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Nachtrag zur Mia-Geschichte: noch ein Artikel in der Jungle World. Der Versuch, Mia in den Kontext der untergehenden Musikindustrie in ihrer jetztigen Form einzuordnen.

Das Modell »Promi« ist dagegen wie Fast Food. Immer die gleichen Zutaten, schnelle Zubereitung, schneller Konsum, und nach zwei Stunden kriegt man wieder Hunger. Dieses Modell hat auch den Vorteil, dass der Promi nicht an einen konkreten Industriezweig gebunden ist. Jimi Hendrix war Gitarrist und nicht auch noch Buchautor, Restaurantbesitzer, Fernsehmoderator und Schauspieler. [...] Mia kommen nun gewissermaßen in den Genuss, die negative Seite des Startums durchspielen zu müssen. Sie stehen, so unwichtig sie auch objektiv sein mögen, noch für etwas – in einem kulturindustriellen Umfeld, das bald nur noch für sich stehen wird – und müssen dafür büßen.

 
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Windmill-Kiddie-Drumsynth

[Achtung: neuester Macromedia-Shit nötig]

 
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