Bisher hab ich ja immer die Frutarier für die extremste Veggigruppierung gehalten, aber nun hat mich dieser Rocketboom-Bericht auf die Freegans aufmerksam gemacht. Und, nun ja, äh, "waste reclamation"? Ich mein, das geht vielleicht etwas weit:
Thus, instead of avoiding purchase of products from one bad company only to support another, we seek to avoid purchasing altogether to the greatest degree we are able.
Freegans are people who employ alternative strategies for living, based on non-participation in the conventional economy, minimal consumption of resources, and embracing community, generosity, social concern, cooperation, and sharing in a society based on materialism, moral apathy, competition, and greed. [...] A few of these strategies:
Waste Reclamation: Many freegans sustain themselves by recovering and making practical use of the the massive waste of our materialistic, greed-driven economy.
Da scheint es in Berlin eine ganze Menge von zu geben. Also zumindest Leute, die nicht anders können, als diese Regeln zu befolgen. Vielleicht hilft es ihnen ja, wenn man ihnen ein modisches Label verpasst. (Du bist nicht arm, das ist Dein Life Style.)
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Bin noch etwas unentschlossen, ob ich diese Freegans einfach nur für total durchgedrehrte Spinner halten soll, oder für total durchgedrehte Spinner, die ein bisschen für ihre Konsequenz bewundert werden sollten.
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Sehr schön, Wikipedia:
Frutarier sind damit eine besonders beschränkte Untergruppe der Veganer.
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meine lieblings-essens-freaks [und ich bin pretty much vegan, da bin ich einigermassen resistent] sind immer noch die instinctos. hmmmm, alles roh! auch gerne knochenmark! und innereien! und halbverottetes fleisch! lecker!
[schön auch, dass der erfinder des instincto eatings das 'instinkt' ding auf alle lebensbereiche ausgedehnt hat. teil des grossen plans, etc. sein instinkt sagte ihm, dass er dringend sex mit kindern haben müsse. sitzt immer noch im gefängnis.]
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Ok, die hören sich auch reichlich wirr an. Vielleicht gibt es ja auch Instincto-Freegans...?...
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Die Autoren einer mir bekannten Freegan-Seite (die zu verlinken ich mit meiner antikonsumistischen Haltung nicht vereinbaren kann, weil sich mit ihr ein Pop-Up-Fenster öffnet) bezeichnen einen Zweidollareinkauf wunderbar martialisch als $2 donation to the corporate death machine und führen als weiteren Extremismus Meagans an: Leute, die sogar Fleisch essen, wenn es umsonst ist und sie auf diese Weise vermeiden können, auch nur die geringste Gebühr an jene Todesmaschine zu entrichten. Aber auch diese Gruppierung ist mit ihrem Festhalten an der Materie noch zutiefst dem Mainstream verhaftet. Als Nahrung akzeptabel sind einzig verwertbare Durchgaben aus der geistigen Welt.
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wikipedia ganz prosaisch über das lichtfasten: siehe auch: Hungertod
nee, da bleib ich doch lieber bei bulimie, das ist wenigstens was reelles.
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kommentare
Ich glaube, wir haben das jetzt beide gemacht.
gHack, 22.06.21, 11:33
20jahre.antville.org
tobi, 22.06.21, 09:35
Ja klar!
Mama, 22.06.21, 08:10
danke für den schönen text. darf ich den auf 20jahre verlinken?
tobi, 22.06.21, 06:28
Ist das sowas wie i-mode?
Mama, 29.05.14, 00:00
Internet kann man ja neuerdings mitnehmen. Dass WAP sich doch durchsetzen würde...?!
fernsehratgeber, 20.05.14, 21:43
musik