Das Krankenhaus ist schon immer eine komische Welt für sich. Ich hatte an sich Glück mit dem Zimmer in dem ich lag, schöner Ausblick auf den Charité-Campus, erstmal alleine in dem großen Zimmer, nettes Pflegepersonal. In der 2. Nacht wurde dann E. eingeliefert. E. wird bald 16, schluckt aber schon seit 2 Jahren täglich Schmerzmittel, nachdem er sich auf einer Afrikareise eine Parasiteninfektion geholt hat. Die haben sie eigentlich wegbekommen damals, aber die Schmerzen sind geblieben. Zwei mal täglich Tropfen und zwei mal täglich Tabletten gegen die Schmerzen. Immer. Und die Ärzte wissen nicht, was es sein könnte. E. ist schon ziemlich resigniert drauf, weil er immer wieder die gleichen Fragen gestellt bekommt von verschiedenen Ärzten, die glauben er versteht sie nicht richtig. Bestimmt fünf mal habe ich ihn sagen gehört:"Das wurde vor zwei Wochen schon untersucht, fordern sie doch die Akte vom Virchow an, steht alles drin".

Solange man jedenfalls im Krankenhaus liegt, beschäftigt man sich permanent mit der Krankheit. Ist ja auch mal gut für ein paar Tage. Da stört es einen auch nicht, dass alle Untersuchungen 3-4 mal mit einem gemacht werden, damit die Jungmediziner an einem üben können. Weil, man will ja, dass das bestmögliche getan wird. Wenn man dann rauskommt merkt man erst, wie beschränkt doch die Welt im Krankenhaus ist. Wie wenig Leben oft in so einem Krankenhaus ist, wie wenig Gesundheit. Geht mir wieder besser, nothing too dramatic.

 
:: [linke mich] ::  12 sachten was :: [sach selber was] :: 
 



kann man so machen, doo

 
:: [linke mich] ::  1 sachte was :: [sach selber was] :: 
 



some days are funny

:: [linke mich] ::  niemand sachte was :: [sach selber was] :: 
 



Bisher hab ich ja immer die Frutarier für die extremste Veggigruppierung gehalten, aber nun hat mich dieser Rocketboom-Bericht auf die Freegans aufmerksam gemacht. Und, nun ja, äh, "waste reclamation"? Ich mein, das geht vielleicht etwas weit:

Thus, instead of avoiding purchase of products from one bad company only to support another, we seek to avoid purchasing altogether to the greatest degree we are able.

Freegans are people who employ alternative strategies for living, based on non-participation in the conventional economy, minimal consumption of resources, and embracing community, generosity, social concern, cooperation, and sharing in a society based on materialism, moral apathy, competition, and greed. [...] A few of these strategies:

Waste Reclamation: Many freegans sustain themselves by recovering and making practical use of the the massive waste of our materialistic, greed-driven economy.

 
:: [linke mich] ::  7 sachten was :: [sach selber was] :: 
 



Yeah! The Melloman

[via LaTaiga]

 
:: [linke mich] ::  2 sachten was :: [sach selber was] :: 
 



aktivrentnerproof, lange nicht mehr so gelacht.

 
:: [linke mich] ::  niemand sachte was :: [sach selber was] :: 
 



Haha, Reporter fahren in so ein kleines Kaff nach Bayern, um dort andere Reporter zu filmen und das dann einen "medialen Ausnahmezustand" zu nennen. Währenddessen: in der Zentrale eines großen Kondomherstellers wird überlegt, Kondome in Kardinalshutform auf den Markt zu bringen und sie Übratzieher zu nennen. In weiten Landstrichen droht Hochwasser wegen den Massentaufen in den Flüssen. Besonders viele junge Menschen* sollen sich übrigens dieser Tage taufen lassen, hört man in den Medien. Ach ja, die Loveparade wurde jetzt auch endgültig abgesagt, muss wohl irgendwo ein Kirchentag als Konkurrenzveranstaltung stattfinden.

*anteilsmäßig

 
:: [linke mich] ::  4 sachten was :: [sach selber was] ::