Haunted by that moment,
endgültig vorbei,
ein schöner Abend,
alles nett und gut,
aber das Gefühl vom Anfang,
will einfach nicht zurück,
kann es nicht erzwingen,
zum Abschied eine Umarmung,
zwei Momente zu lang,
der Körper will nicht zurückgeben,
was vor kurzem noch klickte,
wir sehen uns sagst du,
danke für die Zeit sage ich,
deine Hand geht zu meiner Wange,
ich kann das nicht,
ausweichen, wegdrehen,
aufs Rad und winke ohne zurückschauen,
heartbroken,
haunted by that moment.

 
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Im fast leeren Haus, überall verstaubte Möbel. In der Ecke der Kater. Er setzt an und springt leichtfüssig aus dem Fenster. Ich renne herunter, durch mehrere Hinterhöfe, höre Mutter, die das Fenster aufgelassen hat. Sie ruft, schon wieder. Ich renne zurück und der Kater kommt mir im Treppenhaus schon wieder entgegen. Ich muss aber schon los und nach einer längeren Fahrt in einer Art Bergliftkabine mit Gestalten aus der Tech-Welt komme ich in der Villa eines chinesischen Familienunternehmers an. Weil ich die anderen (?) verloren habe, gehe ich durch die Räume und komme in einen Saal, der ein bizarrer Mix aus Kaminzimmer und Kommandozentrale ist. Neben dem Feuer lauter Bildschirme auf denen sonst vermutlich aktuelle Informationen laufen, jetzt nur ein komisches Familiendashboard. Mitten im Raum sitzt das Familienoberhaupt, ein älterer Herr im Anzug. Freundlich lächelnd begrüßt er mich und nimmt mich direkt ein mit seiner ruhigen Art. Direkt komme ich mir in meinen Shorts und dem grünen T-shirt underdressed vor, wie fast immer im Leben. Er erzählt mir, dass es gut läuft und er sich auf die Übernahme der Firma freut. Ich sage ja klar, macht ja auch Spaß mit den Tieren zu arbeiten. Und er sagt, die Alpakawolle sei so schön weich und in China seien sie alle verrückt danach. Irre, denke ich, warum wollen wir denn die Alpakas abgeben? Mir fällt auf, dass mein Mund furchtbar ausgetrocknet ist. Weit und breit kein Kühlschrank in Sicht, ich muss mich mal auf die Suche machen und

(aufgew.)

 
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Schon wieder 6 Jahre. Ja, ich habe lange gesagt ich bin nicht weg, aber doch irgendwann war ich einfach weg. In anderen Ecken des Internets. Die Dorfjugend hinter mir gelassen. Auf einmal passierte im echten Leben so viel. Liebe, Leben, Firmen Gründen, Heiraten, Kind kriegen, arbeiten, trennen, Kind, Liebe, Freude, Leid.

Aber irgendwann fehlte mir der Drang es alles aufzuschreiben, mitzuteilen, loszuwerden. Ich werde immer unendlich dankbar sein für diesen Raum zwischen der echten Welt und dem Internet. Das waren Weblogs mal. Wo man eine Person kannte, egal ob real oder nicht, aber echte Stimmen.

Wobei ich auch irgendwie wunderbar, aber auch falsch in diese Welt reingeschlittert bin. Der Fernsehratgeber ist auch heute noch einer der liebsten Freunde aus Schulzeiten, und ich folgte immer sehr gern allem, was er so schrieb. Und dann war er plötzlich bei antville und ich clickte dann auch einfach und fing an zu schreiben. Vor 19 1/4 Jahren. Viel über Musik, viel einfach nur raus. Viel von mir. Aber es lasen dann eben auch Leute und ich las Leute und es war irgendwie privater als das echte Leben und vertrauter gleichzeitig und das ist so komplett weg heute. Anonym und persönlich ging halt. Und das war glaube ich einfach auch die große Magie von antville. Hier wurde so viel Social Network vorweggenommen, der immer weiter laufende Strom von wundervollen Gedanken, nur halt ohne die doofe Bedeutung von Networking und mit echten Personen aus der Zwischenwelt.

Irgendwann kamen bei mir immer mehr Menschen über die Grenze aus der Zwischenwelt in die reale und das war fast ausnahmslos wundervoll und einige davon sind immer noch Freunde oder sogar Familie.

Mit Heimchen eröffnete ich im Suff dann mal trunken undb genau wo dann alle im suff bloggen konnten und es auch taten und das war meist magisch. Wir administrierten da nur minimal und ich kann mich nicht erinnern, wie viel wir da löschen mussten nachträglich, aber viel war es nicht. War auch besser so, denn wir hatten uns als Regel auferlegt, nur betrunken Admin-Funktionen zu übernehmen. Da löschten wir dann auch aus spaß im Template die Funktion, dass man seine Texte am nächsten Tag wieder löschen konnte. War nur ein Link und wer wusste, wie antville tickt, konnte es trotzdem, aber wir wurden dann doch auch mal kontaktiert und gebeten, da wieder was wegzulöschen. Dauerte dann halt bis wir wieder mal betrunken waren, was damals recht häufig der Fall war. Und häufig zusammen mit diesen Menschen aus der Zwischenwelt. Die Menschen gibt es noch, aber die Zwischenwelt ist weg. Aber wir tragen sie weiter mit uns und das ist wunderbar. Danke antville <3

 
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Manchmal ist das Herz einfach nur schwerer als an anderen Tagen.

 
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Increasingly, though, the conference stage was filled with brash, Millennial entrepreneurs vowing to “Disrupt” real-world laws and regulations in the same way that me stealing your dog is Disrupting the idea of pet ownership.

 
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Sind doch nur knapp drei Jahre seit dem letzten Eintrag.

 
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This is all, of course, part of the larger war on plaintiffs and trial attorneys that has been waged by the right for decades in an effort to cap jury awards and protect big businesses from suit. But it’s certainly a new trick to say that a whole area of law—blessed by no less a liberal hack than William H. Rehnquist—is a mass delusion of hyper-sensitive ladies.
Slate - Never Happened Conservatives aren’t just defending Herman Cain. They’re denying the very existence of sexual harassment.  
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