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Doch als ich mich erhob mit meinen goldenen Flügeln zu fliegen, merkte ich, dass etwas ganz und gar falsch war.

Anstatt mich in die Luft zu schwingen fiel ich plötzlich, Meter um Meter, tiefer und tiefer, bis ich den Boden nur noch weit entfernt über mir sah.

Zunächst wurde es kalt und düster, dann wieder wärmer und wärmer, heiß gar, und das Licht wuchs an zu einem immer größeren Bündel gleißender Strahlen die meine Haut zu verbrennen drohten. Die höllische Hitze begann meine Flügel zum Schmelzen zu bringen. Die Bewegung wurde stetig langsamer. Der Stillstand war erreicht, als beide Flügel bis auf den letzten Tropfen dahingeschmolzen und von mir getropft waren. Nun begann die Beschleunigung in die andere Richtung. Sehr langsam zunächst, dann immer schneller, bis ich in wahnsinnigem Tempo auf die Oberfläche zuraste. Und kurz vor dem Austritt merkte ich, dass es ganz und gar kein Aufwachen geben würde, erst recht keinen Austritt. Nur einen Aufprall.

 
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Ken Park gesehen. Noch nicht entschieden entscheiden können wie ich ihn fand.

 
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Unsere Stärke ist ihre Dummheit.

 
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schon beim wort deutschland voll sauer werden

 
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Wenn ich über mich selbst spreche, gerate ich leicht in Verwirrung. Immer wieder stolpere ich über das Paradox der uralten Frage „Wer bin ich?“. Natürlich gibt es keinen anderen Menschen auf der Welt, der über so viele Informationen über mich verfügt wie ich, der mehr über mich erzählen könnte als ich. Aber wenn ich von mir erzähle, kommt es unweigerlich dazu, dass ich als Erzähler durch verschiedene Faktoren – meine Wertvorstellungen, meine emotionalen Eigenarten und meine Perspektive als Beobachter – mein erzähltes Ich beeinflusse und beschneide. In welchem Maß entspricht mein von mir erzähltes Ich überhaupt noch den objektiven Fakten? Diese Frage hat mich schon immer beschäftigt. Die meisten Menschen scheint sie jedoch nicht zu belasten. Sooft sich die Gelegenheit bietet, geben sie bereitwillig und mit Erstaunlicher Offenheit über die eigene Person Auskunft. Häufig hört man Sätze wie:“Ich bin jemand, der so ehrlich ist, dass es schon an Dummheit grenzt“, oder:“Als sensibler Mensch habe ich es im Leben nicht leicht“, oder:“Ich bin sehr empfänglich für die Stimmungen anderer“ und so fort. Doch dann kann man beobachten, wie der „sensible Mensch“ andere unentwegt und ohne ersichtlichen Grund verletzt. Oder der Ehrliche dreist auf seinen Vorteil bedacht ist und die für die „Stimmung anderer Empfänglichen“ den albernsten Schmeicheleien erliegen. Wie gut kennen wir uns selbst? Je mehr ich über diese Frage nachdenke, desto größer werden meine Vorbehalte, über mich selbst zu schreiben. Dagegen drängt es mich, etwas mehr oder weniger Objektives über die Wirklichkeit dessen zu erfahren, was außerhalb von mir existiert. Ich möchte begreifen, welchen Einfluss bestimmte Dinge und Menschen auf mein Inneres nehmen, wie sie integrieren und mich dennoch im Gleichgewicht halten kann.

Haruki Murakami – Sputnik Sweetheart

[Weil es neulich Thema war: Das Buch wurde direkt aus dem japanischen ins deutsche übersetzt]

 
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Zuerst wollte ich schreiben: Ein Stück Marktwirtschaft ist heute gestorben

Aber das ist natürlich falsch. Denn genauso wie natürlich der Mensch - wie ein jeder - unersetzlich ist, ist dieser Politiker 100% austauschbar.

 
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